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Die Stadt Zadar ist die erste Stadt auf kroatischem Boden, die noch im Jahr 1396 ihre Universität hatte ( sie wurde von den Dominikanern im Kreis des Klosters des hl. Dominikus gegründet) |
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Im Jahr 1956 wurde die Philosophische Fakultät als die erste Hochschulinstitution außerhalb der Universität in Zagreb gegründet. |
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Im Jahr 1536 ist in Zadar der erste kroatische Roman unter dem Titel „Berge“ von Petar Zoranić entstanden. |
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Die ersten Zeitungen in der kroatischen Sprache wurden gerade in Zadar im Jahr 1806 gedruckt (unter dem Titel „Königlicher Dalmatin“). |
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In Zadar wurde im Jahr 1838 die erste moderne Stadtwasserleitung ausgebaut |
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Im Jahr 1829 wurde in der Zeit der österreichischen Herrschaft die erste öffentliche Parkanlage (noch heute unter dem Namen Parkanlage der Königin Jelena Madijevka) ausgebaut |
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Im Jahr 1894 wurde in Zadar das erste systematisch ausgebaute Stromnetz ausgeführt. |
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Der Stempel aus Zadar ist der älteste Stadtstempel in Kroatien, stammt vom Ende des 12. Jh. Der Stempel hat die Form der « Mandorla» und ist im Romanikstil stilisiert. Das Zentralfeld nimmt die Gestalt der hl. Anastasia mit den ausgebreiteten Händen und im ersten Plan kommt die Stadt Zadar. Das Original ist nicht bewahrt aber es ist gut bekannt nach Aufzeichnung datiert auf den 26.6. 1190, nach dem Frieden der Zadarer mit den Bewohnern der Insel Rab vereinbaren |
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Auf der Insel Ugljan gibt es ca. 200 000 Olivenbäume. |
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Am Verputz des Leuchtturms Veli Rat auf der Insel Dugi otok wurden 100 000 Eidotter benutzt. |
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Am Berg Ćokovac bei Tkon auf der Insel Pašman befindet sich das einzige männliche Benediktinerkloster in Kroatien. |
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Alle Bewohner der Insel Ošljak im Zadarer Kanal haben den Nachnamen Valčić |
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Auf der Insel Iž wählt man im Rahmen des Iž-Festes den König von Iž. |
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Der englische König Edward VIII hat mit Wallis Simpson die Insel Molat während seiner Kreuzfahrt an der Adria besucht. |
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Der Likör Maraschino aus Zadar wurde im 18. Jh. in fast alle europäische Länder exportiert und fand sich auf den Tischen der berühmten Herrscher: des englischen Königs Georg IV, N. Bonaparte, des russischen Kaisers Nikolaj I... |
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Die Ladung des versunkenen Schiffes bei der Insel |
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Bei der Insel Gnalić , die sich östlich von der Insel Pašman in Richtung Vrgada befindet, wurden wertvolle Funde in einem versunkenen Handelsschiff entdeckt. Im Jahr 1967 wurde in der Tiefe von 26 bis 30 m bei einer Tauchaktion ein Teil der Ladung von diesem unbekannten Handelschiff aus dem 16. Jh. geborgen .
Die Herkunft des Handelsschiffes konnte nicht festgestellt werden, aber es wird angenommen, dass es sich auf der Fahrt aus der nördlichen Adria nach Süden befand . Es ist unklar, ob es während der Fahrt kenterte oder in einer Seeschlacht gesunken ist. Während der Tauchaktion im Jahr 1973 wurden die Bronzekanonen, mit Wappen und Initialen der venezianischen und französischen Giessereien geschmückt, sowie ein großer Anker gefunden. Daher vermutet man , dass zu jener Zeit auch die Handelssciffe für Verteidigung ausgestattet waren.
Im Inneren wurden Lasten gefunden, die in Fässern verpackt waren, Schachteln und Körbe, die zum Verkauf vorgesehen waren. Die Ladung bestand aus Gegenständen für Wohnungseinrichtung , z.B. Gläser, Messingleuchter aber auch Stoffe zur weiteren Verarbeitung. Bearbeitung und Qualität verweisen auf Murano. Dieser Funde bestehen meist aus Scherben , da es sich um Glas handelt. Die Messingleuchter verweisen auf Werkstätten in Nordeuropa, moeglicherweise Lübeck.
Unter den aufgefundenen Dingen befinden sich auch Glasleuchter, geschmueckt mit einem zweiköpfigen Adler und einem Löwenkopf aus dem 16. Jh. In Metallschachteln wurde gutbewahrter Textilstoff gefunden – es handelt sich um Seidendamast , der gerollt und in einem plombierten Sack verpackt war . Man vermutet, dass die Herkunft der Waren aus Florenz, Venedig oder Lucca stammt . Alle anderen aufgefundenen Dinge bestanden aus sehr beschädigtem Keramikgeschirr, kleinen Gegenständen wir Haarnadel, einer Schachtel mit Rasiermesser , einer Schachtel mit Scheren, ein Geschirr aus Kupfer, das Teil des Schiffsinventars war. Der größte Teil der Ladung bestand aus Rohstoffen und halbfertigen Materialien . Es wurden ebenfalls gerolltes Messingblech, Messing- und Zinnstangen mit dem Stempel der Republik Venedig gefunden.
(Herkunft: Spanien oder Slowenien); Bleiweiss , hergestellt in Venedig oder das in den Niederlanden mit Zinn ueberzogene Stahlblech, das als Material sehr geschätzt war, weil es rostfrei war . Es wurde in Tschechien oder Sachsen hergestellt. Noch immer ist nicht alles entdeckt und gehoben , da die komplizierten Konservierungsverfahren viel Zeit und Geld kosten)
Die Gegenstände aus dem versunkenen Schiff befinden sich größtenteils im Heimatmuseum in Biograd, wo man sie besichtigen kann.
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Historische Dokumente über den Hafen Zadar im Wien |
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Die ältesten historischen Angaben über den Hafen in Zadar stammen aus dem 12. Jahrhundert. Der Hafen wurde schon damals mit Ketten abgeschlossen und von Kreuzrittern während des 4. Kreuzzuges verwendet, die in den Hafen eindrangen. Von diesem Zeitpunkt an hörten die Kämpfe um die Hafenkette nicht auf. In Richtung Hafen, der seit dem Jahre 1289 bepflastert ist, führten drei Tore mit Ketten. Das Recht auf Beförderung im Stadthafen hatte die Kommune, die ihn jedes Jahr verpachtete. Der Pächter wiederum verpachtete ihn an die Bewohner von Zadar, die in ihren Kleinbooten Personen und Waren beförderten und dafür eine gewisse Gebühr einbrachten. Angaben über diese Gebühr werden im Archiv im Zadar seit 1300 aufbewahrt. Die Barkajoli (Barcatores) beförderten Personen und Waren im Stadthafen, und diese Handwerkstätigkeit stellte seit Beginn des 14. Jahrhunderts ein Monopol der Zadarer Kommune dar. Im Meeresmuseum in Wien existieren Bücher mit Landkarten von Zadar, in denen die Punkte gekennzeichnet sind, an denen die Barkajoli hielten.
C.I.M.P. sammelt und erforscht ungeschriebene Volksliteratur. Legenden. Mythen und Überlieferungen, die mündlich von Generation auf Generation übertragen und so bis in die moderne Zeit überliefert wurden. In solchen Materialien wird nach Spuren von Notizen über ungewöhnliche Erscheinungen gesucht. So hat das C.I.M.P.- Team das Ereignis vom 13.07.1413 vollständig rekonstruiert, das im Volk als "Legende über das Heilige Kreuz " überliefert wurde. Indem es der Legende folgte, gelang es C.I.M.P., die Fundamente der Kirche des Hl. Anton, zentrales Gebäude aus dieser Legende, zu finden. Die Legende erzählt von einer Verfinsterung mitten am Tag, vom Ausbrechen von Wasser aus der Erde, von der Erscheinung eines starken Kaltwindes und vom Ausbrechen von Blut aus den Wunden des gekreuzigten Jesus am Altar der Kirche des Hl. Anton.
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